Aktueller Girokonto Vergleich | Mai 2017

Ein Girokonto ist für die meisten Menschen heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Ein Großteil der deutschen Bürger wickelt all seine Transaktionen über ein Girokonto ab, hebt Bargeld ab oder zahlt es sein – und auch für die Lohnauszahlung ist es noch immer die beliebteste Kontoform. Allerdings gibt es heutzutage ein breites Spektrum an Banken, welche Girokonten anbieten. Hier ist es für Verbraucher nicht einfach, die richtige Wahl zu treffen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Wahl achten sollten und warum Sie nicht auf einen ausführlichen Girokonto Vergleich verzichten sollten.

Die wichtigsten Kriterien beim Girokonto Vergleich

StudentenkontoDer wohl wichtigste Aspekt ist für die meisten Verbraucher, die ein Konto eröffnen möchten, der Kostenfaktor. Häufig sind Girokonten nicht komplett kostenlos, sondern durchaus mit einigen Ausgaben verbunden. So kann eine Bank beispielsweise für die Nutzung von bankfremden Automaten, für die Zahlung mit Kreditkarte oder auch für die Kontoführung eine Gebühr verlangen. Dabei gibt es heutzutage hauptsächlich zwei Varianten: Einerseits gibt es Banken, bei denen Kontoinhaber monatlich einen Festpreis für sämtliche Leistungen des Girokontos zahlen, andererseits gibt es auch Anbieter, bei denen jene Transaktion einzeln abgerechnet wird.

Grundsätzlich gilt ein Konto als preiswert, wenn die Kosten pro Jahr unter 50 Euro bleiben – eine Kreditkarte sollte hier möglichst im Preis inbegriffen sein. Mittlerweile gibt es sogar Banken, bei denen Girokonten ohne Gebühren angeboten werden, allerdings sind diese kostenlosen Girokonten oft an bestimmte Bedingungen geknüpft. Das kann ein monatlicher Mindesteingang auf das Girokonto sein oder auch eine spezielle Anzahl an Transaktionen, die innerhalb eines gewissen Zeitraums durchgeführt werden müssen. Hier ist es wichtig, bei einem Konto Test besonders sorgfältig zu vergleichen, um eventuelle Kostenfallen nicht zu übersehen. Junge Leute erhalten Girokonten in der Regel zu besonders preiswerten Konditionen, da diese Zielgruppe für Banken natürlich besonders attraktiv ist. Auch wer Auszubildende/r, Schüler/in oder auch Student/in ist, sollte sich nach speziellen Angeboten erkundigen, wenn man ein Konto eröffnen möchte. Hier finden Sie alle aktuellen Studenten Girokontos.

Wie wichtig ist Online-Banking beim Girokonto?

kostenloses Girokonto eröffnenViele, vor allem junge Menschen nutzen heutzutage bevorzugt das komfortable Online Banking. Es bietet zahlreiche Vorteile: Man kann Überweisungen einfach online durchführen, schnell vom Smartphone aus den Kontostand prüfen und viele weitere Prozesse abrufen. Allerdings gibt es natürlich auch noch viele Verbraucher, denen eine persönliche Beratung in einer Filiale vor Ort wichtig ist. Was sich für einen selbst besser eignet, muss man dabei selbst entscheiden. Meistens zeigt sich bei einem Konto Test jedoch, dass Filialbanken in der Regel teurere Konditionen anbieten und die Online-Banken bzw. Direktbanken preislich ihre Nase vorn haben.

Das hat auch einen ganz bestimmten Grund: Weil Filialen und entsprechendes Personal Geld kosten, hat die Bank Ausgaben, welche dem Kunden zu Lasten fallen. Diese gibt es allerdings bei Direktbanken im Internet nicht – hier profitieren Kunden vom Ersparnis und erhalten dafür auch meist günstigere Konditionen.

Dispozinsen beim Girokonto – ein wichtiger Aspekt!

Sicherlich ist es den meisten von uns schon einmal passiert: Der neue Lohn ist noch nicht da, man muss aber dringend Ausgaben tätigen und rutscht in den Dispo. Ist das Konto einmal im Minus, kann dies teuer werden – insbesondere dann, wenn dies über einen längeren Zeitraum der Fall ist. Viele Banken lassen sich den Dispokredit teuer bezahlen und schlagen nicht selten 15% oder noch mehr auf den Minusbetrag auf. Im schlimmsten Fall kann dies zu einer noch größeren finanziellen Notlage führen. Daher ist es umso wichtiger, bei einem Vergleich verschiedener Girokonten auch auf die Dispozinsen zu achten. Je geringer diese sind, desto günstiger ist es auch, wenn man sein Konto doch einmal überziehen sollte. Auch ist es wichtig, den Disporahmen entsprechend seiner finanziellen Verhältnisse festzulegen. Als Faustregel gilt, dass die Summe zwei Monatsgehälter nicht übersteigen sollte – dies schützt vor allzu drastischen finanziellen Folgen.

Ein dichtes Geldautomaten-Netz ist von Vorteil beim Konto

Bestes Girokonto eröffnenBenötigt man Bargeld, sucht man direkt den nächsten Geldautomaten auf. Allerdings kann dies problematisch werden, wenn man Kunde bei einer Bank ist, deren Geldautomaten nur spärlich in der eigenen Umgebung vorhanden sind. Daher ist es sinnvoll, schon vor der Auswahl eines Girokontos möglichst darauf zu achten, eine Bank auszuwählen, die im nahen Umkreis viele Geldautomaten zur Verfügung stellt. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig: Zahlreiche Direktbanken, aber auch einige Filialbanken gehen mit anderen Banken häufig Allianzen ein und ermöglichen somit ihren Kunden, auch an „Fremd-Automaten“ kostenfrei Bargeld abheben zu können. Achten Sie darauf, wenn Sie auf der Suche nach dem besten Girokonto sind!

Wie funktioniert die Eröffnung eines Kontos genau?

Wer ein Girokonto eröffnen möchte, muss dazu natürlich zunächst volljährig sein, da er sich mit seinem Personalausweis bei der Bank registrieren muss. Ist man noch minderjährig, benötigt man für die Kontoeröffnung die elterliche Zustimmung.

Auch auf dem Online-Weg ist die Anmeldung bei einer Bank möglich: Hier werden einfach alle erforderlichen Unterlagen online ausgefüllt – oder auch ausgedruckt und von Hand ausgefüllt – und anschließend an die Bank übermittelt.

Um die Personalien dann zu prüfen, kommt bei den meisten Banken das PostIdentVerfahren zum Einsatz, bei dem man seinen Ausweis auf einer nahe gelegenen Filiale der Deutschen Post vorzeigt.

Weiterhin ist es bei einer Kontoeröffnung natürlich stets nötig, eine Schufa-Auskunft vorzulegen. Diese holt sich die Bank mit der Erlaubnis des Neukunden in der Regel selbst ein. Auf diese Weise möchte sie sichergehen, dass der Kunde bislang keine gravierenden Zahlungsausfälle oder Schulden gemacht hat. Hat man keine negativen Einträge bei der Schufa, so steht der Kontoeröffnung im Normalfall nichts im Weg. Sollte es Probleme geben, lohnt es sich, direkt bei der Bank nachzufragen – oft können vermeintliche Missverständnisse geklärt werden und man muss sich nicht direkt nach einer anderen Bank umsehen.

Manche Banken gewähren Neukunden auch interessante Bonusangebote oder spezielle Girokontos mit Prämien an.

Girokonto wechseln oder kündigen – dies sollte man beachten

Bankkonto eröffnenMöchte man sein Girokonto wechseln, dann sollte man das alte Konto idealerweise noch parallel drei Monate lang weiterführen, bis alle Buchungen korrekt an das neue Konto übermittelt sind. Informieren Sie den Arbeitgeber oder auch andere Personen, von denen Sie regelmäßig Zahlungen erhalten. Auch Daueraufträge bzw. Abbuchungen müssen auf das neue Konto übertragen werden. Kündigungsfristen fallen in der Regel nicht an.

Bei der Kündigung eines Kontos müssen keine besonderen Regeln beachtet werden – dieses kann man theoretisch zu jedem Zeitpunkt durchführen. Wenn man also eine Bank zu günstigeren Konditionen findet, ist es kein Problem, das bestehende Girokonto noch am selben Tag aufzulösen. Allerdings kann es sein, dass die derzeitige Bank sich nach den Gründen erkundigt. Meistens läuft eine Kontoauflösung jedoch ohne Hindernisse ab und man kann sein Kapital einfach auf das neue Konto überweisen, ehe man das alte Konto schließt. Eröffnen Sie daher am besten schon das künftige Kontos im Vorfeld, um zwischenzeitlich nicht auf ein Konto verzichten zu müssen. Hier geht’s zum Girokonto Rechner.

Girokonto Vergleich am 7. November 2016 ist bewertet mit 5.0 of 5