Bestes Girokonto 06/2017 – Finden Sie einfach und schnell das beste Konto!

Jeder geschäftsfähige Bürger braucht in der heutigen Zeit ein Girokonto. Dabei handelt es sich um das Kontokorrentkonto, so wie es aus den vergangenen Jahrzehnten bekannt ist. Über das Konto wird der laufende Zahlungsverkehr mit den regelmäßigen Ausgaben und Einnahmen abgewickelt. Das Konto wird nach jeder Buchung oder am Ende des Buchungstages saldiert. Der aktuelle Kontostand wird unter Berücksichtigung des Anfangs-, des Ausgangssaldos sowie der gebuchten Einnahmen und Ausgaben als neuer Endsaldo ausgewiesen. Der Kontoinhaber erkennt buchstäblich auf einen Blick, wie es auf seinem Girokonto aussieht. Bei der Auswahl des richtigen, des passenden Kontos gibt es Vielerlei zu berücksichtigen. Als bestes Konto gilt in den meisten Fällen der Girokonto Testsieger bei einem Vergleich im Internet. Doch nicht jedes Konto muss sich für jeden Kontoinhaber als das persönlich beste erweisen. Der Girokonto Testsieger berücksichtigt naturgemäß eher allgemeine als persönliche Aspekte. Für den Kontosuchenden ist der Konto Testsieger sicherlich ein wichtiger, wertvoller Anhaltspunkt. Das Konto mit seinen Bankdienstleistungen und Funktionen ist jedoch vielseitig und Anlass genug, um den Begriff „bestes Girokonto“ näher zu definieren.

Girokonto für jeden – Das Jedermann-Konto

vergleich-von-girokontenSeit Mitte des Jahres 2016 besteht der Rechtsanspruch darauf, bei dem Kreditinstitut nach eigener Wahl ein Girokonto zu unterhalten. Die Banken und Sparkassen dürfen einen Kontoeröffnungsantrag nicht mehr ablehnen. Für sie besteht ein Annahmezwang, auch Kontrahierungszwang genannt. Sie können jedoch entscheiden, welche Bankdienstleistungen mit dem Konto für jeden, mit dem Jedermann-Konto verbunden sind. Darüber hinaus sind sie auch frei in der Kostengestaltung. Das Jedermann-Konto ist auf jeden Fall und immer ein Guthabenkonto, also ein Girokonto ohne Dispo-Kredit. Somit besteht für das kontoführende Kreditinstitut kein finanzielles Risiko. Der Kontoinhaber bekommt ein Konto zugewiesen und kann die Buchungsplattform der Bank beziehungsweise Sparkasse nutzen. Der Vertrag über das Jedermann-Konto wird als Information in die Schufa des Kontoinhabers eingetragen. Das geschieht mit allen anderen Girokonten auch und hat keinerlei Auswirkung auf den Schufa-Basisscore. Für diesen Personenkreis ist sicherlich dasjenige Konto am besten, das für eine absolut niedrige Monatsgebühr die meisten Möglichkeiten bietet.

Kostenloses Girokonto – Werbeargument Nummer Eins

vergleich-girokontoFür den Kontoinhaber klingt es immer gut, wenn ihm ein kostenfreies Girokonto angeboten wird. Um festzustellen, ob es tatsächlich kostenlos ist, müssen sämtliche, und zwar wirkliche alle infrage kommenden Leistungen rund um das Konto verglichen werden. Dem Kunden sollte bewusst sein, dass kein Kreditinstitut etwas verschenkt, sondern dass alle Sparkassen und Banken an und mit dem Konto gut verdienen. Neben der Kreditvergabe ist das Konto die wichtigste Einnahmequelle, und zwar nicht nur wegen der Dispo-Zinsen. Kostenloses Girokonto heißt in der Regel, dass keine regelmäßigen Monatsgebühren berechnet werden. Heutzutage gehören zu einem Konto die Girokarte, auch Kontokarte genannt, und das Online-Banking. Damit kann der Kontoinhaber sein Konto bewirtschaften. Kostenlos heißt aber auch, dass für den Zahlungsverkehr selbst ebenfalls keine Kosten anfallen; weder für Daueraufträge und Lastschriftbuchungen noch für Überweisungen, für Scheckeinreichungen oder für Geldabhebungen. Die Ausgabe der Girokarte, bestenfalls inklusive einer Partnerkarte, sollte ebenfalls kostenlos sein. Wenn dem Kontoinhaber bei der Monats- oder bei der Quartalsabrechnung „null Euro“ berechnet werden und vom Konto nichts abgebucht wird, dann ist das Konto wirklich kostenlos. Wird dieses Ziel nicht erreicht, dann sollte das Konto zumindest kostengünstig sein. Eins wie das andere erfordert einen ausgiebigen Angebotsvergleich von Girokonten.

Dispo-Kredit – Kostspieliges Angebot für das Girokonto

Dem Kontoinhaber mit einem regelmäßigen Arbeits- oder Renteneinkommen wird entweder schon bei der Kontoeröffnung oder einige Monate später ein Dispositionskredit, der Dispo-Kredit auf dem Konto „eingeräumt“. Er ist das Angebot des kontoführenden Kreditinstitutes, das Girokonto unterbuchen, also mit einem Sollsaldo führen zu können. Gängige Praxis ist ein Dispo-Kredit in zweifacher Höhe des Monatseinkommens. Werden monatlich 1.500 EUR dem Konto gutgeschrieben, beträgt der Dispo-Kredit bis zu 3.000 EUR. Ein Kreditvertrag wird darüber nicht abgeschlossen. Der Kontoinhaber wird über das Angebot in seinem Onlinepostfach oder per Briefpost informiert. Er kann ganz bedarfs- und wunschgerecht entscheiden, ob und wann er den Dispo-Kredit nutzt. Der ist dazu gedacht, um im Laufe des Monats Terminüberschneidungen von fälligen Ausgaben und zu erwartenden Einnahmen auszugleichen. Im Grunde genommen sollte der Dispo-Kredit zum Monatsende wieder ausgeglichen sein. Wenn nicht, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass mehr Geld ausgegeben als eingenommen wurde. Die Kreditzinsen, in diesem Falle die Dispo-Zinsen, sind bei jedem Kreditinstitut unterschiedlich hoch. Sie reichen vom hohen einstelligen bis zum mittleren zweistelligen Bereich, beginnend ab 8 bis 18 Prozent. „Das zieht ins Geld“, wenn der Dispo-Kredit dauerhaft in annähernd voller Höhe oder ganz in Anspruch genommen wird. Vor diesem Hintergrund handelt es sich für den Kontoinhaber um ein besonders günstiges Girokonto, wenn der Dispo-Kredit hoch und die Dispo-Zinsen im Vergleich zu anderen Angeboten möglichst niedrig sind. Unseren aktuellen Girokonto Rechner 2017 finden Sie hier.

Girokonto für Kontoinhaber mit und ohne Internetanschluss

tagesgeldkontoStatistische Erhebungen zeigen immer wieder, dass der Anteil der Bevölkerung ohne Internetanschluss überraschend hoch ist. Kreditinstitute wie Direktbanken und Onlinebanken richten sich mit ihrem Konto ausschließlich an Internetkunden. Wer keinen dauerhaften, regelmäßigen Zugang zum Internet hat, der kann kein Online-Banking nutzen. Dieser Personenkreis ist auf die flächendeckenden Filialbanken und Sparkassen am Ort geradezu angewiesen. Das Konto ist dasselbe, jedoch mit ganz anderen Funktionen und Leistungen. Der Kundenberater steht helfend zur Seite, und Zahlungsaufträge werden in Papierform als Überweisungen abgegeben, so wie in früheren Jahrzehnten auch. Diesen Kunden ist mit einem Girokontovergleich im Internet nicht geholfen, weil sie auf die wenigen örtlichen Sparkassen und Banken angewiesen sind.

Jedes Girokonto in ein P-Konto umwandeln

Der Begriff P-Konto steht für „Pfändungsschutzkonto“. Es ist ein Konto, dessen Guthaben und Zahlungseingänge vor einer Kontopfändung geschützt, in dem Sinne unangreifbar sind. Das pfändungsfreie, sprich geschützte Monatseinkommen wird amtlich festgelegt. Jeder Kontoinhaber hat den Rechtsanspruch darauf, dass sein Konto in ein P-Konto umgewandelt wird. Es ist immer ein Guthabenkonto ohne Dispo-Kredit. Das P-Konto wird als Information in die persönliche Schufa des Kontoinhabers eingetragen. Auf die quartalsweise Aktualisierung des Schufa-Basisscore wirkt sich das P-Konto negativ aus. Das Konto ist als P-Konto keine eigene Verbindlichkeit; es zeigt jedoch eine deutliche Bonitätsschwäche des Kontoinhabers. Jeder Endverbraucher darf nur ein einziges P-Konto unterhalten. Auch zu dieser Kontrolle wird es in die Schufa-Datenbank eingetragen.

Onlinebanken bieten Girokonto ohne Schufa

Einige wenige Onlinebanken bieten ein Girokonto ohne Schufa an. Dabei handelt es sich üblicherweise um ein Guthabenkonto, dessen Existenz nicht in die Schufa-Datenbank eingetragen wird. Ein Girokonto ohne Schufa mit Dispo-Kredit ist schwierig zu finden, allerdings auch nicht unmöglich. Solche Angebote sind weder kostenlos noch kostengünstig, sondern im zwei- bis dreistelligen Eurobereich recht teuer. Dahinter steht immer ein latentes Kreditausfallrisiko für die Onlinebank. Das lässt sie sich gut und teuer bezahlen.

Fazit des besten Girokontos

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass es mehrere Angebote für sehr gute Girokonten gibt. Welches unter ihnen das beste Girokonto ist, entscheidet der Kontoinhaber anhand seiner ganz persönlichen Ansprüche an die Leistungen zur Kontoführung. Dabei belegen die Testsieger auf den Onlineportalen die vordersten Plätze.

Bestes Girokonto am 3. November 2016 ist bewertet mit 4.9 of 5