Tagesgeld Vergleich – Aktueller Test im Oktober 2017

Das Tagesgeld bezeichnet eine Form der Geldanlage, die vor allem aus einem Grund sehr beliebt ist: Sie bietet ein hohes Maß an Sicherheit für Anleger. Dennoch punktet ein Tagesgeldkonto auch in zahlreichen anderen Bereichen. Dazu zählt zum Beispiel die Flexibilität, welche – anders als beim Festgeld – stets gewährleistet ist. Wer sein Geld irgendwann nicht mehr länger anlegen möchte, löst sein Tagesgeldkonto einfach auf. Eine feste Laufzeit gibt es nicht, somit kann man sein Kapital so lange bei der Bank anlegen, wie man möchte.

Weil es inzwischen unzählige Banken gibt, die Tagesgeldkonten in ihrem Sortiment anbieten, ist es wichtig, sich möglichst nicht für das erstbeste Angebot zu entscheiden, sondern sich Zeit mit der Auswahl zu lassen. Hier kann ein Tagesgeldvergleich eine große Hilfe sein, um den passenden Anbieter zu finden.

Die Sicherheit beim Tagesgeld – was man darüber wissen muss

bestes-tagesgeldFest steht, dass es kaum eine andere Form der Geldanlage gibt, die so viel Sicherheit bietet wie das Tagesgeld. Vergleicht man es mit Festgeld oder einem Sparbuch, dann liegt das Tagesgeldkonto ebenfalls vorn. Das liegt vor allem daran, dass das beste Tagesgeldkonto nur sehr geringe Risiken aufweist: Weder ein Währungsrisiko noch ein Kursrisiko ist vorhanden – sofern das Geld nicht in einer Fremdwährung angelegt wird. Beim Tagesgeld ist der Zinssatz grundsätzlich variabel und kann sich daher zu jedem Zeitpunkt ändern – dann aber hat man auch jederzeit das Recht, zu einer anderen Bank zu wechseln, sollten die Konditionen dort lohnenswerter für einen sein.

Was ebenfalls zur Sicherheit eines Tagesgeldkontos beiträgt, ist die Einlagensicherung. Sie ist innerhalb der EU auf 100.000 Euro einheitlich gestaltet – das bedeutet, dass sämtliche Banken, die ihren Hauptsitz in der EU haben, eine Sicherung des Kapitals bis zu maximal 100.000 Euro anbieten. Noch höhere Beträge werden abgesichert, wenn man sich für eine Bank entscheidet, die Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds ist.

Wie hoch ist die Rendite beim Tagesgeld wirklich?

Ein Manko beim Tagesgeld, über den man sich im Klaren sein sollte, ist, dass die Rendite derzeit nicht sonderlich hoch ist, was am aktuell eher niedrigen Zinsniveau liegt. Dennoch muss man sich keine Sorgen machen, dass das Kapital überhaupt nicht verzinst wird – nur sind die Konditionen bei jeder Bank individuelle festgelegt. Beim Tagesgeld ist es so, dass Ertrag und Rendite dasselbe sind – bei Fonds ist dies nicht so. Als Neukunde profitiert man zudem in vielerlei Hinsicht von einem Tagesgeldkonto, da man meist für die ersten Monate – bis zu in der Regel maximal sechs Monaten – besonders attraktive Zinsen erhält. Einen aktuellen Tagesgeld Zinsen Vergleich finden Sie hier.

Weitere wichtige Konditionen für Tagesgeld

festgeld-eroeffnenTagesgeld ist stets in voller Höhe verfügbar und bietet viel Sicherheit – doch was ist noch wichtig, wenn man einen Vergleich von Tagesgeldkonten durchführt? Ein Aspekt, der häufig vergessen wird, ist hier der Zeitpunkt der Zinsausschüttung. Die Auszahlung der gesammelten Zinsen auf das Konto kann entweder einmal pro Jahr, monatlich oder auch quartalsweise erfolgen. Dies liegt im Ermessen der Bank. Ein guter Tipp: Möchten Sie auch vom Zinseszins profitieren, dann ist es zu empfehlen, sich für eine Bank mit einer monatlichen Auszahlung zu entscheiden. Auf diese Weise verzinst sich das bereits verzinste Kapital erneut – und man kann somit eine deutlich höhere Rendite erzielen.

Berücksichtigen Sie darüber hinaus, dass einige Banken Mindest- und Maximalsummen festlegen, wenn es um Tagesgeld geht. Häufig haben diese Summen Einfluss auf den Zinssatz: So erhalten Anleger, die sehr hohe Beträge anlegen, welche eine bestimmte Summer übersteigen, meist weniger Zinsen als jemand, der einen geringeren Betrag anlegt.

Möchte man grundsätzlich höhere Beträge auf das Tagesgeldkonto legen, dann ist es zu empfehlen, zusätzlich einen Blick darauf zu werfen, wie es mit der Einlagensicherung aussieht.

Tagesgeld Vergleich: Wie gut sind Konten in fremder Währung?

Viele Finanzexperten sind davon überzeugt, dass ein Tagesgeldkonto zu den sichersten Formen der privaten Geldanlage gehört – das liegt daran, dass die meisten Banken in der EU durch die Einlagensicherung viel Verlässlichkeit bieten. Mitunter kommt es jedoch vor, dass die Konditionen im Ausland noch günstiger sind – häufig werden bei einem Vergleich von Tagesgeld direkt mehrere Banken angezeigt, von denen sich viele nicht in Deutschland befinden.

Hier muss man sich darüber im Klaren sein, dass bei einem Tagesgeldkonto, das in einer fremden Währung geführt wird, auch noch das Währungsrisiko hinzukommt. Dies hat maßgeblich Einfluss auf die Rendite des Kontos, denn: Wenn die fremde Währung an Wert zunimmt, lässt sich dadurch auch die Rendite erhöhen. Prüfen Sie allerdings dennoch, ob das Kapital durch die Einlagensicherung geschützt ist – dies ist nicht immer der Fall, wenn es um Banken, die ihren Sitz außerhalb Deutschlands haben, geht.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Festgeld und Tagesgeld?

festgeldkontoEine wichtige Gemeinsamkeit zwischen Festgeld und Tagesgeld ist in erster Linie, dass sie sich noch immer beide hervorragend als Anlageform eignen, da sie eine deutlich höhere Rendite bieten als das beste Girokonto oder das beste Sparbuch.

Doch es gibt auch klare Unterschiede zwischen Festgeld und Tagesgeld: So muss man sich beim Festgeld absolut sicher sein, dass man das angelegte Kapital in den nächsten Monaten – oder Jahren – ganz sicher nicht benötigen wird. Das Festgeld wird auf dem Konto gelagert, bis man es am Ende der Laufzeit ausbezahlt bekommt. Während der Geldanlage profitiert man dann von Festgeldzinsen – auch über diese kann man aber erst verfügen, wenn das Geld ausbezahlt wird. Hier geht’s zum aktuellen Festgeldvergleich 2017.

Um immer die aktuellen Zinsen zu sehen, können Sie unseren Festgeldrechner und Tagesgeldrechner nutzen.

Online-Banken vs. Filialbanken – was ist besser für einen Tagesgeldvergleich?

Möchte man ein Tagesgeldkonto eröffnen, so hat man heutzutage die Auswahl, ob man dafür ganz klassisch eine Bankfiliale aufsucht oder ob man sich im Internet umsieht. Fest steht, dass Online-Banken oft deutlich bessere Konditionen anbieten – somit ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen sich inzwischen dafür entscheiden. Zudem müssen diese der Filialbank im Hinblick auf Service in nichts nachstehen: Häufig ist eine Beratung via Telefon, Chat, E-Mail oder auf dem Postweg möglich. Die für die Antragstellung erforderlichen Dokumente lassen sich zudem ganz einfach aus dem Internet bzw. von der Webseite der Bank beziehen – diese müssen dann nur noch ausgedruckt und über das PostIdent-Verfahren an die Bank geschickt werden.

Tagesgeldvergleich am 3. November 2016 ist bewertet mit 4.9 of 5